Mayersche in Sülz

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Protest gegen eine Filiale der Mayerschen Buchhandlung in Sülz.

Zu den Hintergründen erfahren Sie hier mehr.


Mayersche "schlägt" zurück.
Die Not, sich rechtfertigen zu müssen oder:
wenn die sachlichen Argumente ausgehen, wird man polemisch?

12. August 2007 - Mit wohl nicht unerheblichem Aufwand (wer das Geld hat!!!) zieht die Mayersche gegen die Gegner der Mayerschen im Veedel ins "Schlachfeld". Heute zu finden vor einigen Hauseingängen ein Flyer, den wohl alle Bewohner im Veedel heute oder morgen bekommen sollen? Hier ein Ausschnitt, der bezeichnender für das, was man "Kultur der Kommunikation" nennt, nicht sein kann:



Liebe Mayersche, keine Angst. Die Bürger (nicht nur die Sülzer, auch die Klettenberger) im Veedel lassen sich nicht entmündigen. Die wissen schon, was sie wollen!


Vermieter äußern sich zur Vermietung an die Mayersche

13. Juli 2007 - Mit einem Aushang in den Schaufenstern des Ladenlokals (ehemals Schuhaus Röseler) versucht die Eigentümergemeinschaft des Hauses Sülzburgstr. 13, ihre Gründe für die Vermietung an die Mayersche Buchhandlung darzulegen. Lesen Sie dazu hier.
Mit einigem Erstaunen habe ich das gelesen, denn:
1. mir gegenüber hat das Schuhhaus Röseler andere Gründe für den Auszug genannt, als die Eigentümergemeinschaft es darstellt.
2. halte ich den Hinweis darauf, dass es sich bei der Mayerschen um ein altes Familienunternehmen handelt schon fast für zynisch. Ja die Mayersche ist ein altes Familienunternehmen. Nur liebe Eigentümergemeinschaft, das allein ist kein Argument, denn die Grösse und die Marktmacht des Unternehmens sind entscheidend. Zur Erinnerung: ALDI ist auch ein Familienunternehmen, wenn auch ein grösseres. Der Versuch des Kleinredens der Mayerschen zieht nicht.

Jetzt bin ich mal gespannt, wo sich die Eigentümergemeinschaft laut Aushang so für unser Veedel einsetzt, ob dann auch bei den anstehenden Umbauarbeiten Handwerker aus dem Veedel mit Aufträgen bedacht werden. Wäre doch bei einem Engagement fürs Veedel nur konsequent oder?


Schon fast 1.000 Unterschriften gesammelt.

4. Juni 2007 - Obwohl noch nicht alle Unterschriften-Listen eingesammelt sind, hat die bisherige Auswertung ergeben, das bisher 910 Unterschriften vorliegen. Mit den noch einzusammelnden Listen werden es über tausend. Jetzt werden wir mit dem Ergebnis an die große Öffentlichkeit gehen und die Kölner Presse, die Lokalzeit Köln im Westdeutschen Fernsehen und überörtliche Medien informieren, denn es hat unseres Wissens nach keine vergleichbare Aktionen in Deutschland gegeben. Dann werden sich noch mehr Bürger aus dem Stadtteil, die bisher noch nichts von der Aktion mitbekommen haben, sicherlich dem Protest anschliessen.
Wir werden jetzt den geschäftsführenden Gesellschafter der Mayerschen Buchhandlung, Herrn Dr. Hartmut Falter, mit dem Ergebnis konfrontieren und ihn einladen, anläßlich der Übergabe der Unterschriften auf einer Podiumsdiskussion mit prominenten Gegnern einer Mayerschen in Sülz über die Mayersche Expansionspläne und deren Auswirkungen auf den örtlichen Buchhandel zu diskutieren. Die Moderation wird wahrscheinlich ein bekannter WDR-Journalist übernehmen. Eine grundsätzliche Zusage liegt schon vor. Zudem werden wir die Eigentümerin des entsprechenden Ladenlokals in der Sülzburgstraße 13 einladen, um sie zu ihren Bewegungsgründen zur Vermietung an die Mayersche zu befragen.
Bürgerinnen und Bürger, die noch an den Vorbereitungen mitarbeiten möchten, melden sich bitte per Email:  heuel@leben-in-suelz.de oder rufen: 2940 840. Läuft der AB, bitte Namen und erreichbare Telefonnummer hinterlassen.
Weiter Informationen gibt es, wie gewohnt, hier!


Großer Widerstand gegen Mayersche.

17. Mai 2007 - Aufgrund des bisher gesammelten Unterschriften, zeichnet sich ein großer Protest gegen die Mayersche im Viertel ab. Die Aktion läuft noch bis Samstag, dem 26. Mai. Dann werden weitere Aktionen folgen. Wie immer erfahren SIE hier mehr.


Große Resonanz beim Protest gegen Mayersche.

9. April 2007 - Aufgrund des riesengroßen Zuspruchs wird die Unterschriften-Aktion ausgedehnt. Das heißt: Es werden in noch mehr Geschäften und u.a. in Arztpraxen weitere Listen ausliegen. Die Aktion wird noch eine Weile laufen, sodaß SIE sich als Bürger im Veedel auch noch beteiligen können. Weiter geplant sind Veranstaltungen mit Künstlern aus dem Veedel, u.a. bekannte Autoren, die sich dem Protest anschliessen. Wie immer erfahren SIE hier mehr.


Unterschriften-Listen liegen aus.

23./30. März 2007 - Seit heute liegen in vielen Fachgeschäften im Viertel Unterschriften-Listen aus. Wenn auch Sie der Meinung sind, dass unser Veedel auf eine Mayersche Filiale verzichten kann, tragen Sie sich bitte in die Listen ein. In mittlerweise über 20 Geschäften (es werden noch mehr) liegen die Listen aus. Einige Geschäfte haben den untentehenden Aufruf von aussen sichtbar angebracht, andere im Ladenlokal. Fragen Sie in Ihrem Geschäft nach der Unterschriftenliste. Einige Ärzte im Viertel schliessen sich an und legen auch Listen aus. Fragen Sie bei Ihrem nächsten Arztbesuch danach. In Kürze werden bekannte AutorenInnen und Künstler, die im Viertel leben, sich auch dem Protest anschließen. Geplant sind unter anderem öffentliche Auftritte. Es wird mit Sicherheit bei der großen bisherigen Resonanz auch noch andere Aktionen geben.
Inzwischen interessieren sich auch bundesweit Pressemedien für den Protest.



Protest nimmt Formen an

16. März 2007 - Mit einem so grossen Protestpotential hat wohl niemand im Viertel gerechnet. Große Teile der Bevölkerung scheinen sich einig zu sein in der Ablehnung der Mayerschen Filiale in der Sülzburgstraße. Der Protest wird sich bald auch in der Öffentlichkeit zeigen. Es wird dem Vernehmen nach nicht bei der Sammlung von Unterschriften bleiben, sondern es solch auch spektakuläre Aktionen geben. An dieser Stelle halte ich Sie auf dem Laufenden. Also öfter reinschauen.


Protest formiert sich

8. März 2007 - Der Protest von Sülzer und Klettenberger Bürgern formiert sich. In den nächsten Tagen startet eine Unterschriften-Aktion. Viele Fachhändler im Viertel haben sich bereit erklärt, den Protest zu unterstützen und Unterschriften-Listen auszulegen. Weitere Informationen werden sie an dieser Stelle finden.
Zur Konzentration im Buchhandel generell finden Sie hier einen sehr informativen Artikel. Ich kann Ihnen die Leküre nur empfehlen. Er beleuchtet nicht nur die Auswirkungen des Verdrängungswettbewerbs für die kleinen unabhängigen Buchhandlungen, sondern auch die Auswirkungen auf das Verlagswesen. Demnächst nur noch Bücher auf dem Markt, die die Filialisten wollen, weil sich auch Verlage der Marktmacht der Großen wie z.B. Thalia und Weltbild (Was dort die Qualität der Erzeugnisse angeht, so kann da wohl nicht immer von literarischen Highlights sprechen) inzwischen beugen müssen? Bei der Gestaltung der Abgabepreise der Verlage ist das schon an der Tagesordnung. Es werden von den Verlagen wohl schon Rabatte verlangt, die durchaus manchen kleinen Verlag in die Knie zwingen könnten. Aber lesen Sie selbst.

 

 

 

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