Kabarett im Brunosaal

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"Ein wahrscheinlich kulinarisch angehauchter Genußabend der Extraklasse"
Das sagt Jochen Malmsheimer zu seinem gemeinsamen Abend
mit Thomas C. Breuer im Brunosaal.



 

Zu Jochen Malmsheimer:
Der Sonderpreis des Deutschen Kabarett-Preises geht in diesem Jahr an den Bochumer Kabarettisten Jochen Malmsheimer - den Erfinder des epischen Kabaretts. Aus der Begründung der Jury: "Jochen Malmsheimer zuzuhören ist purer Genuss. Malmsheimer ist ein brillanter Geschichtenerzähler und auf der Bühne eine entfesselte Naturgewalt. Seine Lust an der Sprache ist grenzenlos. Mit geschliffenen Formulierungen, feiner Ironie und umwerfender Komik berichtet er vom Abenteuer Alltag und schafft es dabei spielend sein Publikum in einen schwindelerregenden Glückszustand zu reden."
Als Psychiatriehausmeister an der Seite von Urban Priol und Georg Schramm, ist er dem begeisterten Publikum der ZDF-Sendung "Neues aus der Anstalt" bekannt geworden.
Malmsheimer verweigert die Kategorisierung in "politisch" oder "literarisch" und springt inhaltlich und formal auf eine höhere Ebene: Vom charmanten Plauderton beschleunigt er urplötzlich zum rasanten Schnellsprecher; vom nachdenklich-tiefgründigen Alltagsphilosophen mutiert er genauso unvermittelt zum lautstarken, wutentbrannten Wort-Berserker. Er verpackt Wahrheiten in Satzgebilde von barockem Format, in die funkelnde Wortedelsteine kunstvoll eingelassen sind - da wird das Zuhören zum lustvollen Vergnügen für eingerostete Gehirnwindungen.






 

Zu Thomas C. Breuer:
Das Publikum kann nicht anders, als Lachsalven abzuschießen. Erst recht, weil sich der Mann da vorne auf der Bühne, der sich unter anderem als TAZ-Kolumnenschreiber und Reiseautor der Süddeutschen Zeitung verdingt, einer brillanten Körpersprache bedient.
Die Globalisierung ist zentrales Thema in "Pfeffer und Salsa", dem aktuellen durch Liedbeiträge angereicherten Bühnenprogramm, mit dem Thomas C. Breuer derzeit durch die Lande tingelt. Darüber hinaus widmet sich der selbst ernannte "literarische Kabarettist" Themen wie der sich dramatisch verändernden Bäckereienlandschaft oder der gastronomischen Unart, das noch so banalste Menü wie die Kreation eines Fünf-Sterne-Kochs klingen zu lassen. Breuer tut dies mit dem ihm eigenen Blick des Satirikers, der hinter dem Vordergründigen das Tiefsinnige bedient.
Die Art, wie er die Pointen zündet, ist erfrischend anders, denn stets ist gekonnte Wortakrobatik im Spiel. Kostprobe gefällig? "Politik ist eine Sache, von der Laien keine Ahnung haben", formuliert Breuer spitz und lässt sodann auch andere Politgrößen wie Westerwelle, Gabriel oder Schäuble über die kabarettistische Klinge springen. Zur Klimadebatte hat er seine ganz eigene These entwickelt. "Vielleicht erwärmt sich die Erde ja immer schneller, weil es zu viele soziale Brennpunkte gibt, beziehungsweise ARD-Brennpunkte nach der Tagesschau?"


Samstag, den 27. März, um 20.00 Uhr (Einlaß 19.00 Uhr)
im Brunosaal, Klettenberggürtel 65
(neben der St. Bruno-Kirche)

Eintritt: Vorverkauf Euro 19,00 zuzügl. VVK-Gebühr

Vorverkauf im Viertel:
Buchladen Sülzburgstraße, Sülzburgstr. 27, Telefon 44 27 12
Leo Wilden, Lotto, Zeitschriften, Luxemburger Str. 269, Telefon 41 69 62
Foto Kuhweide, Sülzburgstr. 66, Telefon 941 56 60
Buchhandlung Olitzky, Luxemburger Str. 275, Telefon 941 70 16
Buchhandlung Stein, Berrenrather Str. 203, Telefon 12 33 07
Der Andere Buchladen, Weyertal 32 - 34, Telefon 41 63 25

Veranstalter: Kultus-Köln -   www.kultus-koeln.de

 

 

 

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