Oben: Werksgelände Neuenhöfer Allee, unten links: Werksgelände heutiges Mercedes-Gelände

1905 vermerkt KLM eine Jahresproduktion von 18.500 Fahrrädern. Den Traum vom eigenen Fahrrad konnten sich allerdings die wenigsten erfüllen, denn ein Preis von 200 bis 450 Reichsmark bedeutete ein kleines Vermögen und war auch für Besservedienende nahezu unerschwinglich. Bei einer Arbeitszeit von 11 Stunden an 6 Tagen der Woche verdiente ein Industriearbeiter durchschnittlich 1.100 Reichsmark, ein Bildungsbürger mit Abitur und Studium 3.000 bis 4.500 Reichmsark - pro Jahr.
In den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs wurden in den Werken Waffen und Waffenteile produziert, wie in fast allen metallverarbeitenden Betrieben. Die Werkshallen überstanden die Bombardierung fast unbeschadet. Nach 1945 siedelten sich viel kleine Betriebe auf dem Gelände an. Von 1956 an wurde auf einem neuen Firmengelände in Hürth-Efferen gefertigt. 1965 gingen die KLM sang- und klanglos ein und damit ein Stück Industriegeschichte zu Ende.

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