Eisenwarenladen Bosen

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Innenansichten aus dem Eisenwarenladen
des Edmund Bosen


Fotos: © Jürgen Heuel, 2006

 

Als Symbol der Zeitgeschichte ist der Eisenwarenladen von Agnes und Edmund Bosen in der Marsiliustraße 4 nicht mehr wegzudenken. Seit Jahrzehnten unverändert sind die Innen- einrichtung und die Schaufensterauslage. Der Laden hat schon den Charakter eines Museums, obwohl er nicht öffentlich zugänglich ist.
1875 wurde er als Geschäft für Haushaltswaren gegründet. Edmund Bosen führte das Geschäft in vierter Generation bis zu seinem Tod 1984. Bis November 1998 wurde der Laden von seiner Ehefrau Agnes weitergführt. Agnes Bosen starb im März 2000. Seitdem ist der Laden geschlossen und heute unverändert wie zu alten Zeiten.
Im Viertel wußte man: wenn der "Bosen" einen Artikel nicht hatte, brauchte man in anderen Eisenwarengeschäften nicht mehr nachzufragen. "Wenn der Bosen das nicht hat, haben wir das auch nicht". Was es alles beim "Bosen" zu kaufen gab, können nur Fotos wiedergeben, die uns dankenswerterweise ein Veedelsbewohner, Klaus Schröter ( Verstorben 12.2007), zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Am Ostersamstag 2007 hat das WDR-Fernsehen einen Film über den Laden gesendet. Wenn Sie hier können Sie sich den Film online ansehen. Leider ist der Film nicht mehr online.



Wohl eine der letzten Aufnahmen von Agnes Bosen im Eisenwarenladen, aufgenommen im Dezember 1992 von Michael Hort. Ein herzliches Dankeschön an Michael Hort, der diese Aufnahme exklusiv "www.leben-in-suelz.de"
zur Verfügung stellte.


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